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Die Götter vom CERN


notepad publishing ist der persönlichen Meinung, dass dieser Artikel als TOP Artikel hier bleiben wird , bis 'Götze oder 'máquina de Dios CERN' sich herablässt, mit der wachsenden Kritikergemeinschaft zu kommunizieren. Falls Sie diesen Artikel schon gelesen haben, klicken Sie BITTE HIER.


Die Spanischen Medien nennen den CERN LHC seit Jahren die «máquina de Dios». Die Gottesmaschine. Die Maschine der Götter? Da Gott keineswegs involviert ist im CERN Management und auch keineswegs um seine Meinung erfragt wurde, stellt sich uns die Frage nach dem Ursprung dieses Namens.



Source: academic.ru

Ist es die Suche nach dem Gottesteilchen (Stichwort: Higgs) was dem LHC diesen imposanten Namen gegeben hat oder doch vielleicht die gottgleiche Haltung des CERN Management und der beim CERN angestellten Wissenschaftler?

Welche andere Firma, welches andere wissenschaftliche Institut oder Experiment auf der Welt hat denn nun diese eigentümliche politische und juristische Immunität auf welche das CERN sich ernsthaft und ohne Scham beruft?

Gerade erst wurde vom deutschen Verfassungsgericht eine Beschwerde abschliessend abgewiesen, weil 'Weltuntergang nicht schlüssig nachgewiesen'.

Erwarten die 'Götter am CERN' einen praktischen Nachweis, dass mit diesem Experiment ein Weltuntergang stattfinden wird?
Darf man sich die Frage stellen, wie dieser Nachweis ausser mit dem Weltuntergang selbst so lückenlos erbracht werden könnte, dass das deutsche Verfassungsgericht den Artikel 2 des Grundgesetzes schützen müsste "Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit", so wie es die unterlegene Klägerin wollte?

Also hat nun das höchste Gericht in Deutschland befunden, dass der Beschwerde nicht stattgegeben werden kann und dass obwohl 'Jurist Eric Johnson in einem Aufsatz für eine juristische Fachzeitschrift argumentiert hätte, eine Klage gegen den Betrieb des LHC habe vor einem US-Gericht gute Chancen, weil die Gutachten zur Sicherheit des Beschleunigers nicht von neutralen Wissenschaftlern erstellt worden seien'.

Dann braucht es also gemäss Johnson einen 'netten' (oder wohl eher mutigen) Richter vor einem US Gericht, um dieses Experiment vorerst einmal zu stoppen, bevor nicht bewiesen ist, dass das Risiko die Erde zu vernichten, erwiesenermassen NICHT existiert? Oder aber so klein ist, dass man es 'vernachlässigen' darf.

Haben wir nicht schon einmal an Götter geglaubt in Form eines 'Gottes in Weiss'? Waren das nicht die Aerzte, die Götter oder aber doch nur 'Halbgötter in Weiss', welche inzwischen von der Mehrheit intelligenter Zeitgenossen als das entlarvt wurden, was diese mehrheitlich schon immer waren: Als Verkäufer der Pharmaindustrie.

Dass man dieser Industrie und Ihrer Marketing Task Force immer glauben darf, wurde uns doch gerade wieder vor Augen geführt, mit der gesundheitlich ach so ungefährlichen Impfung gegen die ach so tödliche Seuche H1N1 ...

Also sind die neuen Halbgötter in weiss jetzt die Teilchenwissenschaftler am CERN, an der Maschine der Götter oder an der Gottesmaschine?

Haben sich jetzt die vielen Halbgötter (oder wohl doch eher Götzen) in Weiss universell vereinigt, um in Form von Wissenschaftlern, Juristen oder Medizinern uns zu suggerieren, dass alles was sie anstellen, absolut geprüft, smart und völlig ungefährlich ist?

Muss man jetzt statt dem Arzt die Grobfahrlässigkeit einer misslungenen Operation beweisen zu müssen (ein Skalpell im Bauch genügt da meist nicht...), der politisch und juristisch immunen CERN LHC Göttermaschine beweisen, dass die Welt wirklich wegen ihr untergehen wird?



Source: Wikipedia


Es ist ja schon recht unangenehm, wenn der einzelne Verbraucher dem Grosskonzern beweisen muss, dass in der Produktion grobe Fahrlässigkeit herrscht, um vor Gericht zu gewinnen. Aber wenn dann dieser Verbraucher auch noch die Gefährlichkeit des CERN LHC beweisen muss und wenn es laut Urteilbegründung genügt, dass die meisten Wissenschaftler den LHC für ungefährlich halten, um die Beschwerde abzuwenden ...

Da loben wir uns Prof. Otto E. Rössler, der keinerlei Immunität besitzt, sich nicht als Halbgott oder Götze aufführt, sondern in seinem Hilferuf nur eindringlich bittet. Und zwar um Folgendes, liebe Halbgötter am CERN LHC, der «máquina de Dios»:

'Bis dahin müssen Sie mir zuliebe (und meinen Kindern zuliebe, denen ich das später nicht erklären könnte, wenn ich nicht nachgefragt hätte) auf die Klärung der unwiderlegten Gefahren warten, bevor Sie fortschreiten! Also eine Woche, wenn die Konferenz rechtzeitig zustande kommt, oder länger'.

'Um diese wissenschaftliche Sicherheitskonferenz bitte ich seit 23 Monaten vergeblich.' schreibt Prof. Rössler.

Also auch wieder so jemand, der bitten muss, bitten die Göttermaschine, bitten die immune Organisation, bitten die Halbgötter in Weiss, bitten die Gerichte.

Also bleiben wir, die dumme Menschheit, nur kleine Bittsteller. Sollen wir das CERN LHC Management nun kniend um Vergebung für unsere Sünde bitten, zu wagen, das CERN LHC öffentlich für seine nachhaltige Weigerung, eine wissenschaftliche Sicherheitskonferenz durchzuführen, zu kritisieren?

Müssen wir nun Angst haben, dass CERN LHC kritisch zu hinterfragen, Angst vor der Göttermaschine, Angst vor dem neuen Tempel, der neuen Kirche CERN LHC?

Ist das CERN LHC jetzt zu einer neuen Religion verkommen, wo jede Kritik kriminell ist, der Gotteslästerung schuldig sozusagen?

La «máquina de Dios». Das bleibt. Schöne Sprache dieses Spanisch. Und so treffend formuliert. Da kommen uns der Atlas Detektor und der CMS Detektor in den Sinn, die wie Kathedralen auf uns wirken.

Das CERN, eine immune Weltkirche der Wissenschaft? Vom höchsten Gericht in Deutschland beschützt, da der Weltuntergang nicht bewiesen sei?

Na dann, AMEN CERN.


by admin
03/11/10. 10:08:27 am. 905 words, 161 views. Categories: Editorial D, News D , 1 comment »

1 comment

Comment from: Marianne Sydow, SF-Autorin [Visitor] · http://www.villa-galactica.de
Oja, die Götter vom CERN! Sie wissen angeblich alles, und entsprechend weise sind ihre Argumente.

Im April 2008 richteten Wissenschaftler eine Petition an das CERN. Sie baten um nicht mehr und nicht weniger, als daß das CERN doch bitte seine Zustimmung zu einer Konferenz geben möge. An dieser Konferenz sollten auch Skeptiker und Kritiker beteiligt sein.

Das CERN antwortete am 31.8.08 mit den Worten:

Der Weg, all diese Argumente, ob der LHC den Planeten zerstören wird, zu beenden, ist, den LHC in Gang zu setzen!” (Im Original, denn beim CERN spricht man kein Deutsch: "The way to stop all these arguments about whether the LHC is going to destroy the planet, is to get the LHC working!")

Arroganter und absurder geht es nicht mehr!


Ich habe alle Berichte über CERN, den LHC und das ganze Drum und Dran aufmerksam verfolgt (war nicht schwierig, denn die Herrschaften sind bemerkenswert zurückhaltend, wenn es um die Öffentlichkeitsarbeit geht). Eines fällt mir immer wieder auf: die Leute, die dort arbeiten, haben dasselbe inbrünstig-gläubige Leuchten im Gesicht, wie man es von Sekten-Anhängern her kennt.

Sie GLAUBEN. Sie GLAUBEN, daß sie im Recht sind. Sie GLAUBEN es so sehr, daß keinerlei Kritik sie mehr erreicht, kein Zweifel sie mehr berührt.

Und offensichtlich ist niemand bereit, sie zu stoppen.

Es ist einfach nicht zu fassen!!!


admin:
Liebe Marianne, die Du doch inzwischen ein grosser Star in der Science Fiction Literatur bist, wir von notepad publishing haben Dich gebeten um Deine Meinung zu diesem eminent wichtigen Thema, und alle Science Fiction Leser auf dieser Welt sollten aufwachen und Deine Meinung wahrnehmen. Wir haben da was dazu ZU SAGEN!

notepad publishing

notepad
03/12/10 @ 01:26

Grösstem Teilchenbeschleuniger der Welt droht erneut das Aus

Link: http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2010/03/10/Schweiz/Groesstem-Teilchenbeschleuniger-der-Welt-droht-erneut-das-Aus

Dies ist ein Zitat aus einem Artikel publiziert auf SF Tagesschau am 10. März 2010:

'Der grösste Teilchenbeschleuniger der Welt - der «Large Hadron Collider» (LHC) am europäischen Teilchenforscherzentrum (CERN) in Genf wird wegen Konstruktionsproblemen Ende 2011 erneut gestoppt. Der Unterbruch soll laut LHC-Leiter Steve Myers über ein Jahr dauern, wie «BBC News» berichtet.'

admin:
Eine nette Desinformation seitens CERN. Bis die Maschine wegen 'Designfehlern' wieder abgestellt wird, läuft sie. ABER die Gefahr, welche vom LHC ausgeht, ist JETZT relevant. Heute, morgen, übermorgen. In einer Woche. Nicht erst in Jahren ...

Es wird hier suggeriert, dass ein Problem besteht und man jetzt so einige 18 Monate ein Bischen rumspielt unter Teilchenphysikern. Sollte trotzdem so ein echt stabiles Schwarzes Loch daherkommen, 'Tant pis!' - was benötigt man denn eine Sicherheitskonferenz, soll der dumme Professor doch reden. Na, dann mal viel Vergnügen meine Herren, aber wie ich schon immer sagte:


http://en.wikipedia.org/wiki/Mad_scientist

Source: Wikipedia

by admin
03/10/10. 04:30:14 pm. 156 words, 94 views. Categories: News D , Leave a comment »

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Weltuntergang nicht schlüssig nachgewiesen

Link: http://hpd.de/node/9013

Dies ist ein Zitat aus einem Artikel publiziert am 10. März 2010 auf hpd:

'Das Bundesverfassungsgericht weist eine Beschwerde zurück, die Deutschland dazu verpflichten wollte, gegen die Versuche im Cern-Teilchenbeschleuniger LHC einzuschreiten.

Manche Menschen fürchten, dass die vom Large Hadron Collider (LHC), dem weltweit größten Teilchenbeschleuniger, erzeugbaren winzigen Schwarzen Löcher der Anfang vom Ende der Welt sein könnten (...). Es könne schließlich sein, so die Begründung, dass die Schwarzen Löcher sich nach und nach vergrößern und alle Materie in sich einsaugen. Andere fürchten die Entstehung der Seltsamen Materie oder von nur theoretisch behaupteten magnetischen Monopolen. Alles ist möglich oder denkbar.

Eine deutsche, in Zürich lebende Frau, deren Name nicht genannt wird, ist bis vor das Bundesverfassungsgericht gezogen. Deutschland, so der Wunsch der Klägerin, müsse sich, da das Land an der Europäischen Organisation für kernphysikalische Forschung (Cern) beteiligt sei, dafür einsetzen, dass der LHC nicht in Gang gesetzt wird, um die Welt vor dem Untergang zu bewahren (...). Zumindest sollten so lange die Experimente, durch die Mini-Schwarze-Löcher erzeugt werden könnten, verhindert werden, bis empirisch bewiesen sei, dass die Welt dadurch nicht gefährdet wird. Die Beschwerdeführerin berief sich dabei auf den 2. Absatz von Artikel 2 des Grundgesetzes: "Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit."'

von admin
10.03.10. 09:43:34. 223 Wörter, 9 Ansichten. Kategorien: News D , Hinterlasse einen Kommentar »

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Otto E. Rössler | Ein Hilferuf - kurze Zusammenfassung (12 Punkte)

Dies ist ein Artikel von Prof. Otto E. Rössler publiziert von notepad publishing am 9. März 2010:

1) die neue wissenschaftliche Erkenntnis (der Punkt, von dem ich herkomme): Der gegenwärtige Konsens über die Raumzeitveränderungen in der Allgemeinen Relativitätstheorie übersieht eine Kleinigkeit: Statt wie bisher anzunehmen, dass die Lichtgeschwindigkeit c weiter unten im Schwerefeld abnimmt, bis auf Null am Horizont eines Schwarzen Loches, kann man ebenso annehmen, dass c überall konstant ist, aber dafür der Raum dort unten entsprechend lokal vergrößert ist. Das ist m.E. nicht widerlegbar, nur fremd. Dafür, dass es wahr ist, habe ich eine ganze Reihe von Argumenten gefunden. Und ich konnte beweisen, dass diese Darstellung zumindest nicht falsch ist ("gotisches R-Theorem").
Dann folgt einiges sekundär (keine Hawkingstrahlung in endlicher Zeit; Ungeladenheit Schwarzer Löcher).
Ich bin subjektiv sicher, dass dies nicht widerlegt werden kann, aber ich würde mich über nichts mehr freuen, als wenn es gelänge.
2) Die Geschütztheit von supraflüssigen Neutronensternen ist ein danach gefundenes, unabhängiges Resultat, diesmal aus der Quantenmechanik. Da letztere schwieriger zu interpretieren ist, ist dieses ein Resultat, das der empirischen Überprüfung bedarf, bevor es sicher abgelehnt oder angenommen werden kann. Diese Überprüfbarkeit wurde am CERN als möglich erkannt, wird von ihm aber vor der Öffentlichkeit verborgen.
3) Es wäre jetzt notwendig, dass die neuen Resultate ausgebaut bzw. widerlegt werden. So etwas kostet leider immer eine gewisse, vorher nicht gut abschätzbare Zeit. Diese Zeit kann nur durch eine intensive Tagung von Fachleuten verkürzt werden, u.U. auf Stunden. Um diese wissenschaftliche Sicherheitskonferenz bitte ich seit 23 Monaten vergeblich.
4) Solange die neuen Resultate im Raum stehen, haben Schwarze Löcher andere Eigenschaften, als ihnen bisher von der Wissenschaft zugeschrieben werden. Es ist selbstverständlich, dass sie damit neue, oder jedenfalls andere, Risiken bergen als bisher von allen Fachleuten ins Auge gefasst.
5)Einige habe ich gefunden. Auch unter Einbeziehung der Chaostheorie, die hier nicht kontrovers ist. Dadurch kam ich zu meinen Risikoabschätzungen. Sie sind unter den gegenwärtigen Umständen nicht widerlegbar.
6) Was soll ich nach Ihrer Meinung tun? Das CERN setzt nur auf bereits im Konsensus befindliche Wissenschaft. Darauf allein stützt es sein Handeln. Das ist Wunschdenken, denn man kann den Fortschritt der Wissenschaft nicht abstellen. Es kann so vorgehen, solange es nicht offiziell von den neuen, unwiderlegten Resultaten Kenntnis hat. Zum Beispiel, solange sie nicht publiziert sind. Und solange niemand weiß, dass es selbst eine Methode zur Überprüfung des einen (quantenmechanischen)Resultats gefunden hat.
8) Im Moment, wo diese beiden Voraussetzungen nicht erfüllt sind, muss das CERN sich allerdings der Verifikationspflicht bzw. Falsifikationspflicht stellen. Es nicht zu tun, würde die Regeln der Wissenschaft und der Logik und Ehrlichkeit verletzen.
9) Bisher haben wir nur abstrakt gesprochen - als ob es sich um die wissenschaftliche Bestandsaufnahme eines Tümpels handelte: Ohne Bezug auf Folgen für einen oder viele Menschen oder alle.
10) Nun sind die offenen Fragen aber leider die brisantesten der Menschheitsgeschichte. Falls das implizierte Risiko nicht widerlegt werden kann.
11) Dennoch ist das CERN vor aller Augen dabei, diese Tatsache zu ignorieren und vollendete Tatsachen zu schaffen.
12) Das verstehe ich nicht. Hier müsste jemand sagen: ich möchte erst Bescheid wissen! Bis dahin müssen Sie mir zuliebe (und meinen Kindern zuliebe, denen ich das später nicht erklären könnte, wenn ich nicht nachgefragt hätte) auf die Klärung der unwiderlegten Gefahren warten, bevor Sie fortschreiten! Also eine Woche, wenn die Konferenz rechtzeitig zustande kommt, oder länger: jedenfalls bis die Fragen in einem Ergebnisprotokoll und Meinungsprotokoll geklärt sind.
— Darum bitte ich die ganze Welt. Und bitte um Verzeihung, wenn ich diesen Sinn mit zu schrillen oder falschen Tönen versucht habe, herüberzubringen.
Herzlich Ihr
Otto E. Rössler'

von admin
09.03.10. 22:23:08. 629 Wörter, 95 Ansichten. Kategorien: News D , 1 Kommentar »

1 Kommentar

Kommentar from: Wolfgang Künzel [Besucher] E-Mail · http://www.hypnoselernen.de
Ich bin perplex! Nicht aufgrund der Idee, die hier dahintersteckt, sondern aufgrund dessen, dass man so oft den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht. Wir glauben daran, dass uns ein Zahnarzt wirklich Zahncreme verkaufen will, die uns gesund erhält und ihn arbeitslos macht und wir halten c als Konstante für unumstößlich weil es eben so ist und so zu sein hat. Mir hat eine Person, die sich mir als Außerirdische vorgestellt hat, von Raumkrümmung als Fortbewegungsmittel erzählt. Das klingt ebenso fremd wie es logisch ist, wenn man es sich genauer ansieht. Genauso verhält es sich hier. So lange weder das Eine, noch das Andere widerlegt ist, ist es in meinen Augen ein völlig unverantwortliches Experiment. Oder erfahren wir wieder einmal nichts oder nur einen Teil von dem was wir bezahlen? Die Forschung bezahlt ja der Steuerzahler, also wir. Die Ergebnisse sind jedoch geheim. Danke für diesen Beitrag!
10.03.10 @ 19:42

Verfassungsbeschwerde gegen Teilchenbeschleuniger LHC abgewiesen

Link: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Verfassungsbeschwerde-gegen-Teilchenbeschleuniger-LHC-abgewiesen-950042.html

Dies ist ein Zitat aus einem Artikel publiziert auf Heise.de am 9 März 2010:

'Das Bundesverfassungsgericht hat eine Klage gegen den Betrieb des Teilchenbeschleunigers LHC abgewiesen. Das gab das Gericht heute bekannt. Die Klägerin, eine in Zürich lebende Deutsche, hatte versucht, die Bundesrepublik Deutschland per Eilantrag zu verpflichten, gegen eine Versuchsreihe der Europäischen Organisation für kernphysikalische Forschung einzuschreiten.'

Und:
'Kritiker des LHC-Experimentes befürchten jedoch, bei der Teilchenkollision könnten sich mikroskopisch kleine schwarze Löcher bilden, die letztendlich die Erde zerstören. Das CERN hatte diese Befürchtungen stets als unbegründet zurückgewiesen und mehrfach wissenschaftliche Gutachten zu dieser Frage veröffentlicht. Erst vor kurzem hatte es jedoch erneut heftige Diskussionen um den Betrieb des LHC gegeben, nachdem der Jurist Eric Johnson in einem Aufsatz für eine juristische Fachzeitschrift argumentiert hätte, eine Klage gegen den Betrieb des LHC habe vor einem US-Gericht gute Chancen, weil die Gutachten zur Sicherheit des Beschleunigers nicht von neutralen Wissenschaftlern erstellt worden seien.

Das Bundesverfassungsgericht kommt nun zu dem Schluss, dass es nicht reichen würde, sich „auf ein generelles Misstrauen gegenüber physikalischen Gesetzen“ zu stützen. Um prüfen zu können, ob der Staat seiner Schutzpflicht eventuell nicht nachgekommen sei, müssten „gewisse Mindeststandards, jedenfalls die Beachtung des Schlüssigkeitserfordernisses“ eingehalten werden.'

Und:
'„Praktisch vernünftige Zweifel setzen wenigstens die Auseinandersetzung mit Gegenbeispielen, also Widerlegungsversuchen der jeweiligen Aussagen voraus“, schreibt das Gericht. „Namentlich im Bereich der theoretisch weit fortgeschrittenen Naturwissenschaften erfordern vernünftige Zweifel zudem ein hinreichendes fachliches Argumentationsniveau.“'

von admin
09.03.10. 21:26:38. 255 Wörter, 21 Ansichten. Kategorien: News D , Hinterlasse einen Kommentar »

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